Software


    Die PIC-BASIC-II-IDE

    PIC-BASIC-II wurde für die Betriebssysteme WinXP/2000/NT/Me/98/95 geschrieben. Die Software erzeugt aus dem Basic-Quelltext zunächst reinen Assemblercode, der dann in einem zweiten Schritt, durch den eingebundenen Assembler (z.B. Mpasmwin.exe), in Maschinencode übersetzt wird. Den Maschinencode lädt dann der PIC-BASIC-Programmierer direkt in den Mikrocontroller.

    Im Gegensatz zu den sonst üblichen Basic-Implementationen bei Mikrocontrollern, enthält PIC-BASIC-II einen echten Compiler, der ohne Interpreterkern auskommt. Das erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit und spart Platz im Programmspeicher. Der Anwender benötigt keine Kenntnisse vom Mikrocontroller-Innenleben, weil die RAM-Register den deklarierten Variablen automatisch zugewiesen werden und PIC-BASIC-II die nötigen Maschinen-Zyklen für Software-Schleifen aus der angegebenen Oszillatorfrequenz berechnet. PIC-BASIC-II erzeugt aus dem Basic-Quelltext das Assembler-Haupt-Programm und fügt dann aus einer Programm-Bibliothek die nötigen Sub-Routinen hinzu. Auf (fast) alle Syntaxfehler macht PIC-BASIC gleich beim Compilieren aufmerksam. Die so erzeugten Maschinenprogramme sind in jedem Fall lauffähig (einen sinnvollen Basic-Quelltext vorrausgesetzt).

    Für erfahrenere Programmierer besteht außerdem die Möglichkeit eigene Assembler-Unterprogramme zu schreiben. So lassen sich z.B. Treiber für verschiedene Bauteile erstellen, die dann von den Basic-Programmen aus aufgerufen werden können.

    Der Assemblercode muß nicht zwangsläufig mit PIC-BASIC-II weiter bearbeitet werden. Der Code kann z.B. auch an die kostenlos erhältliche Microchip-IDE "Mplab" übergeben werden. Damit lässt sich das Programm im Simulator testen, oder, wenn vorhanden, mit dem Microchip Programmierer PICSTART-Plus (der leider nicht kostenlos erhältlich ist) in einen Mikrocontroller programmieren. Das dauert dann nur etwas länger als mit dem PIC-BASIC-Programmierer.

     

    Der Texteditor

    Bei PIC-BASIC-II gibt es drei Textfelder, deren relative Größe zueinander einstellbar ist. Es werden dort die Basic- und Assemblertexte sowie die Hex-Codes dargestellt. In jedem, der drei Textfelder, kann der angezeigte Inhalt bearbeitet werden. Im Basic-Bereich vereinfacht das automatische, farbige Hervorheben von Schlüsselwörtern und Kommentaren die Lesbarkeit von Programmen. Alle Basic-Befehle können über ein Kontext-Menü mit der Maus in das Textfeld eingefügt werden. Im Assembler-Bereich werden nach dem Compilieren neben dem Assembler-Text, die Variablenzuordnung und die Speicherbelegung angezeigt. Alle im Assembler-Text vorgenommen Änderungen (nur für erfahrene Anwender) werden beim Assemblieren mit berücksichtigt. Im Hex-Bereich muß ein besonderes Format eingehalten werden. PIC-BASIC-II läßt deshalb nur Eingaben an den Stellen im Hex-Bereich zu, an denen die Hex-Werte geändert werden können (wie bei einer Formulareingabe).

     

    Der Basic-Dialekt

    Der Grundwortschatz ist an das Basic der klassischen "Basic-Briefmarken" angelehnt. Es sind aber auch noch zusätzliche Befehle enthalten, um das Programmieren komfortabler zu machen und die spezielle Hardware der Controller sowie periphere Bauteile anzusprechen. Z.Z. sind 64 Befehle verfügbar. Damit können u.a. ganz einfach LC-Displays, AD-Wandler, Schrittmotore, I2C-Bausteine u.A. angesteuert werden. Die Schaltbilder zu den Befehlen, die periphere Bauteile ansteuern, sind in der Hilfedatei enthalten.

    Wer PIC-BASIC-II selbst ausprobieren möchte, kann eine Testversion mit eingeschränktem Befehlsumfang herunterladen. Nach der Installation lassen sich die unter "C:\PIC_AS\Testdateien\" vorhandenen Sourcedateien compilieren und der erzeugte Code ist lauffähig. Die Programmier-Software ist auch in der Testversion uneingeschränkt funktiontüchtig.

     

    Dank

    An dieser Stelle möchte ich meinen Dank an alle PIC-BASIC-1.3-Anwender richten, die mich beim Betatest der vorliegenden Version so hervorragend unterstützt haben.
     


    Es gibt drei unterschiedliche Software-Lizenzen:

    Inhaber der Profi-Lizenz können alle Produkte, zu dessen Entstehen PIC-BASIC beigetragen hat, ohne lizenzgebundene Einschränkungen nutzen oder verwerten.

    Mit der Studenten-/Hobbylizenz ist nur die private Nutzung von PIC-BASIC erlaubt. Jede Nutzung, bei der direkt oder indirekt Geld mit PIC-BASIC verdient wird, ist verboten. Bereits die Nutzung dieser Lizenz, mit Absicht einen Gewinn zu erzielen ist unzulässig (Beispiel: Die Entwicklung von Produkten, die verkauft werden sollen). Diese Lizenz kann nur von natürlichen Personen erworben werden (d.h. nicht von Firmen u.ä.). Um dieses Produkt möglichst günstig anbieten zu können, wird innerhalb Deutschlands nur die Zahlung im Lastschriftverfahren akzeptiert.

    Inhaber der Lizenz für Bildungseinrichtungen sind berechtigt PIC-BASIC im Rahmen der Ausbildung einzusetzen. Jede andere kommerzielle Nutzung ist ihnen untersagt. (Dazu ein Beispiel: Objekte, die in einer Lehrwerkstatt unter mitwirken von PIC-BASIC produziert wurden, dürfen nur dort und nur zu reinen Ausbildungszwecken, nicht aber in den anderen Betriebsteilen eingesetzt werden. Natürlich durfen sie auch nicht verkauft werden.)

    Alle o.g. Lizenzen sind Einzellizenzen. Das heißt: Nur ein Benutzer darf das Programm zur Zeit benutzen. Der Lizenzinhaber darf das Programm allerdings auf unterschiedlichen Computern installieren, solange es seine eigenen sind und er sicherstellt, daß nur eine Programmkopie gleichzeitig verwendet wird. (Ein Beispiel währe die Installation auf einem fest installierten PC und eine, auf einem Notebook für die Reise.) Zur Programmdokumentation sind die Readme-Datei, die ausführliche Hilfedatei und einige Beispiel-Programme beigefügt. Die Software wird "so wie sie ist" vertrieben. Deshalb kann keine Garantie für die Verwendbarkeit für irgend einen bestimmten Zweck übernommen werden. Selbstverständlich wurde trotzdem größter Wert auf Fehlerfreiheit gelegt. Alle Lizenzinhaber nutzen die uneingeschränkte Vollversion (mit allen Befehlen, gemäß Hilfedatei).


    Vor der ersten lizensierten Nutzung muß PIC-BASIC-II aktiviert werden. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, von denen jede seine Vorteile hat:
    -> Die Aktivierung per Ident-Key funktioniert ähnlich wie bei WinXP. Wer seinen Computer oft umbaut, sollte diese Methode nicht wählen. Wer Kosten sparen will, liegt hiermit aber genau richtig.
    Wer nur die Lizenz bestellt (keine Hardware), erhält per e-Mail einen Zugangs-Code für den Online-Ident-String-Generator. Der erzeugte Ident-String wird dann zur Aktivierung der heruntergeladenen und installierten PIC-BASIC-II-Software genutzt. Dieses Verfahren geht am schnellsten, und es fallen keine Versandkosten an.
    ->
    Wenn PIC-BASIC-II per Hardware-Key aktiviert werden soll, muß der Hardware-Key mit der Lizenz zusammen bestellt werden. Nachteilig sind hier die höheren Kosten. Der Vorteil liegt in der Nutzungsmöglichkeit von PIC-BASIC-II-Installationen auf unterschiedlichen PCs. (Hardware-Key und Programmierer können natürlich am gleichen seriellen Port betrieben werden)


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